Optimierung der Produktion von Antikörperfragmenten in Bacillus megaterium


   
Im Rahmen eines neuartigen Ansatzes zur Analyse des Krankheitsverlaufs von Diabetes mellitus Typ II sollen die Konzentrationen von Schlüsselfaktoren mit Hilfe einer Quarzmikrowaage innerhalb kurzer Zeit mit einem Chip-System bestimmt werden. Die hierfür benötigten scFv-Antikörperfragmente werden im Gram-positiven Bakterium Bacillus megaterium produziert und mit Hilfe funktionalisierter superparamagnetischer Nanopartikel gereinigt. Das Ziel der Projektarbeiten am ibvt besteht darin, die Produktion dieser Fragmente durch verfahrenstechnische und molekularbiologische Methoden zu optimieren und die Ausbeute zu erhöhen.
Die molekularbiologischen Arbeiten werden in Kooperation mit der AG Biedendieck der TU Braunschweig durchgeführt.

Das Forschungsprojekt ist innerhalb des neugegründeten Pharmaverfahrenstechnischen Zentrums (PVZ) in der Gruppe „Entwicklung eines Antikörper-Mikroarray (AKMA)“ eingebunden.

Neben dem Institut für Bioverfahrenstechnik und dem Institut für Mikrobiologie wirken an diesem Verbundforschungsvorhaben das Institut für Mikrotechnik (Dietzel), das Institut für Partikeltechnik (Garnweitner) sowie das Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Klinische Pharmazie (Rustenbeck) mit.

Das Verbundforschungsprojekt wird aus Mittel des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsens gefördert.